Wie kann die Rechtsschutz gekündigt werden - was ist zu beachten?

Eine Rechtschutzversicherung kann zum Ablauf des Versicherungsvertrags gekündigt werden. In der Regel wird eine Rechtschutzversicherung für eine Dauer von drei Jahren abgeschlossen. Drei Monate vor Ende der Laufzeit muss die Kündigung der Versicherungsgesellschaft vorliegen. Es wird empfohlen die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Durch den Rückschein hat der Versicherungsnehmer einen Nachweis über den rechtzeitigen Versand der Kündigung.

vertrag mit brilleSollte das Risiko beziehungsweise das Wagnis nicht mehr vorhanden sein, so kann die Rechtschutzversicherung ebenfalls gekündigt werden. Stirbt beispielsweise der Versicherungsnehmer so kann die Versicherung unter Angabe des Todesfalls gekündigt werden.

Wird der Beitrag der Rechtschutzversicherung erhöht, besteht ein Sonderkündigungsrecht für den Versicherungsnehmer. Dies gilt allerdings nur, wenn der Beitrag ohne Leistungsanpassung erhöht wird. Die Kündigung muss schriftlich innerhalb eines Monats nach Zugang der Beitragserhöhung dem Versicherungsunternehmen vorliegen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kündigung nach einem Schadensfall. Der Versicherungsnehmer kann nach einem Schadensfall die Rechtschutzversicherung kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt hier, wie im Falle des Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Beitragserhöhung, einen Monat.

Unser Tipp: Bevor die Rechtschutzversicherung gekündigt wird, sollte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, damit keine Versicherungslücke entsteht.