Wonach werden die Beiträge bemessen?

Wer eine Rechtsschutzversicherung mit einem Selbstbehalt abschließt, zahlt einen geringeren Beitrag. Versicherte, die eine Rechtschutzversicherung ohne einen Selbstbehalt abschließen, zahlen einen höheren Beitrag. Es ist sinnvoll zu überlegen einen Selbstbehalt mit einzuschließen, wenn es die eigene finanzielle Situation zulässt.

Die Beiträge für die Rechtschutzversicherung richten sich nach verschiedenen Kriterien - folgende Kriterien spielen bei der Beitragshöhe eine Rolle:


  • wird ein Selbstbehalt vereinbart (ab 150,00 Euro möglich)
  • ohne Selbstbehalt
  • welche Rechtschutzversicherung wird abgeschlossen (Arbeitsrechtschutz usw.)
  • wird ein Kombi-Paket abgeschlossen
  • Vertragslaufzeit
  • Zahlweise (monatlich, vierteljährlich, jährlich)
  • die Höhe der Versicherungssummen


Durch die Kombination verschiedener Rechtschutz-Versicherungen, wie zum Beispiel Privatrechtschutzversicherung plus Mietrechtschutz plus Arbeitsrecht oder Reiseschutz, erhalten die Versicherten in der Regel einen Rabatt.

Die meisten Versicherungen bieten einen weiteren Rabatt für eine längere Laufzeit an. Die Zahlweise macht sich auch bei der Höhe des Beitrags bemerkbar, bei der monatlichen und auch bei der vierteljährlichen Zahlung wird ein Aufschlag auf den Beitrag gerechnet.

Die Versicherungssumme, die vertraglich vereinbart wird, ist ebenfalls ein Faktor bei der Berechnung der Beiträge für die Rechtschutzversicherung.

Unser Tipp: Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall von verschiedenen Angeboten. Bei dem Vergleich sollten alle Vertragsbestandteile miteinander verglichen werden.